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Miranda

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Miranda

Beitrag  Miranda am Di 20 März 2018 - 22:37

[Umarbeitung eines alten Charakters aus dem alten Forum. Der Steckbrief ist noch nicht ganz fertig.   ]

Zum Spieler:
Spieler: Meiner! Efyriel
Regeln: Ich hab sie geschrieben ^^

---------------------------------

Charaktergrundlagen

Name: Miranda Waldan
Volk: Mensch
Geschlecht: weiblich
Alter: 24 Jahre
Rang/Beruf: Bardin
Sprachen: Kalon, Udos

Beschreibung

Aussehen:
Miranda ist eine kleine, ca. 1,56m große, drahtige Frau mit knapp über schulterlangen, rotbraunen Haaren. Unter den Strähnen die ihr ins Gesicht fallen blitzen ihre graugrünen Augen hervor. Leider verunziert eine lange, schmale Narbe auf der linken Wange ihr sonst schönes Gesicht. Manchmal ist diese im Lichteinfall aber kaum zu erkennen, was besonders in dämmrigen Tavernen und Gasthäusern der Fall ist. Bei den Kämpfen in welchen es mitunter durchaus um ihr Leben ging, hat sie schon manche Schramme davon getragen. Einige davon haben ihre Spuren in Form von Narben auf ihren Armen hinterlassen. Ihr Gesicht ist rund und sie sieht oft fröhlich aus. Sehr oft ist sie mit Singen oder komponieren neuer Weisen beschäftigt. Durch den täglichen Aufenthalt unter der Sonne des Landes ist ihre Haut sonnengebräunt und im Sommer einiges dunkler, als im Winter.

Kleidung:
Ihre Kleidung ist für eine Bardin erstaunlich schlicht gehalten und nebenbei auch gut zum Kampf geeignet. Momentan besteht sie aus einem grünen Oberteil und einer braunen Hose aus stabilem Stoff. Wenn es kalt ist trägt sie zudem ihren braunen Wollmantel und dazu einfachen halbhohen Schnürstiefel aus dunkelbraunem Leder.

Waffen: Langmesser (ihr langes Messer, ist ca. 40 cm lang und nur an der Spitze und einer Seite scharf geschliffen.)

Besitz:
Viel Geld hat Miranda nicht bei sich, meist nur ein paar kleinere Münzen für die nächsten zwei Mahlzeiten. Seit sie die zwei Pferde bei sich hat, besitzt sie einen warmen Wollmantel und ein Stück Plane das sich mit ein paar Ästen zu einem Zelt umwandeln lässt. An ihrem Gürtel hängt neben einer Tasche und einem kleinen Messer ihr Langmesser in einer ledernen Scheide. Auf dem Rücken trägt sie ihre Laute in einer wasserdichten Hülle.
Für ein Pferd besitzt sie einen Zaum, ein Halfter mit Strick und einen Riemen mit Decke, für das andere nur ein Halfter mit Strick.

Charakter:
Eigentlich ist Miranda recht aufgeschlossen anderen Menschen gegenüber. Dennoch begegnet sie Fremden stets mit großem Misstrauen, was ihr nicht zu verdenken ist. Im Laufe ihres Lebens hatte sie nämlich schon so einige unangenehme Begegnung mit verschiedensten Personen. Lernt man sie näher kennen, zeigt sie ihre fröhliche Seite und singt das eine oder andere Lied, während sie dazu auf der Laute spielt. Miranda ist ein fröhlicher Mensch und weiß auch weniger schönen Situationen etwas Gutes abzuringen. Leider hat sie auch das Talent immer wieder in Schwierigkeiten zu geraten. Sei es nun ein falsches Lied das sie anstimmt, das zwar gut zur Stimmung aber nicht zur Gesinnung der Anwesenden passt, oder einfach nur, dass sie im falschen Moment am falschen Ort ist. Trotz dieser zahlreichen Situationen, die sehr unangenehm sein können, lässt sie sich die Laune nicht verderben.
Miranda hat keine großen Ziele, alles was sie möchte ist ihre Ruhe zu finden und mit ihrer Musik genug Geld verdienen um zu überleben. Vielleicht dann noch ein paar Personen finden, denen sie vertraut und die einen Teil ihres Weges mit ihr teilen. Doch darüber ist sie sich selbst nicht ganz im klaren.

Ihr Glaube an irgendeinen der Götter wurde nacheinander von unterschiedlichsten unangenehmen bis schrecklichen Erlebnissen und Ereignissen zerstört, obwohl sie in einer Familie aufwuchs, in der Glaube recht stark war.

Vorlieben:
Miranda liebt die Musik, den Gesang und ihre eigene Freiheit zu tun und zu lassen was sie möchte. Sehr gerne spielt sie auf ihrer Laute und singt in Tavernen und Gasthäusern dazu. Dabei greift sie sowohl auf alte und bekannte Lieder, als auch eigene Kreationen zurück. Sie mag es natürlich auch, wenn anderen ihre Lieder gefallen, sie mit ihr singen und trinken, oder ihr einige Münzen überlassen.

Abneigungen:
Sturm, zwielichtige Gestalten, Diebe und Mörder kann die Bardin nicht ausstehen. Sturm und Gewitter sind für jeden Reisenden unangenehm, da sie unterwegs kein Dach über dem Kopf haben. Bei Sturm lässt sich zudem die Plane nicht als Dach verwenden, da sie weg geweht würde. Dieben und anderen zwielichtigen Gestalten ist sie schon viel zu oft begegnet. Einigen davon hat sie ihre Narben zu verdanken, was ihr überhaupt nicht gefällt. Außerdem mag sie es nicht, wenn Fremde ihr zu nahe kommen, weil sie ihnen großes Misstrauen entgegen bringt.

Fähigkeiten

Stärken:
- Miranda kann sich durchaus gut verteidigen und trägt ihr Langmesser nicht nur zur Zierde, auch wenn es gegen mehrere Gegner gleichzeitig sehr schwer wird sich noch zu verteidigen.
- Seit ihrer Kindheit spielt sie die Laute und singt dazu, weswegen sie sehr gut darin geworden ist.
- Miranda hat fast immer gute Laune und spaziert mit einem Lächeln durch ihr Leben. Lächeln und gute Laune wirken oft ansteckend auf andere Personen und so schafft sie es immer wieder Fröhlichkeit zu verbreiten.
- Sie ist an das harte Leben auf der Straße und ohne Unterkunft gewöhnt. Sie würde sich nichts anderes wünschen, außer vielleicht etwas mehr Sicherheit auf den Straßen.

Schwächen:
- Miranda ist äußerst misstrauisch und macht es anderen schwer sich mit ihr anzufreunden. Dadurch kommt es auch öfter dazu, dass sie andere zuerst missversteht, selbst wenn sie ihr vielleicht helfen wollen.
- Sie gerät häufig in Schwierigkeiten, als würde sie diese geradezu anziehen. Vielleicht begegnet sie darum so häufig Strauchdieben.
- Sie kann sich ohne Langmesser nicht wirklich verteidigen und kann mit keiner anderen Waffe umgehen. Verliert sie ihr Langmesser also, kann sie nur versuchen sich mit Händen und Füßen zu wehren.
- Miranda ist durch ihren Beruf von den Gaben anderer Personen und ihrer Musik abhängig. Auch eine Bardin wird mal krank und dann hat sie ein Problem, denn wenn sie nicht singen und spielen kann, bekommt sie kein Geld. Ohne Geld bekommt sie keine Unterkunft und nur schlechtes Essen und ist dadurch oft noch länger Krank.

Fähigkeiten:
- Wie alle Menschen kann Miranda sich gut und schnell an verschiedene Lebensbedingungen anpassen.
- Miranda hat eine Magieschwäche und kann sich kaum gegen magische Angriffe verteidigen, außerdem hat sie keine besonderen Gaben.

Magie: keine Magie

Hintergrund

Familie:
Mutter: Lilia, Mensch, Musikantin (verstorben)
Vater: Orsman, Mensch, Handwerker (verstorben)
Bruder (jünger): Franis, Mensch (verstorben)

Tante: Miriam, Mensch, Spinnerin (Witwe)
Lehrer: Karim, Mensch, alter Spielmann

Partner: Soran, Mensch, Spielmann (verstorben)

Herkunft und Wohnort:
Geboren wurde Miranda in einem kleinen Dorf inmitten des Landes, mit 17 hat sie dieses verlassen und reist seitdem ziellos umher.

Begleiter:
Seit sie den Überfall beobachtete hat sie zwei Pferde bei sich. Eines ist grau und eines ist braun. Sie sind nicht sehr groß und eigentlich Zugtiere und nicht zum Reiten gezüchtet worden. Meistens reitet sie auf dem braunen, das sie Nida nennt. Zu dem anderen sagt sie Ronko, da es ein Wallach ist.

Geschichte:
Miranda wurde in dem kleinen Dorf Hangir in der Mitte des Landes geboren. Sie wuchs dort im Hause ihrer Eltern auf und freute sich über ihren jüngeren Bruder Franis, mit dem sie sich gut verstand. Die beiden waren unzertrennlich und machten oft die Umgebung des Dorfes unsicher. Mehrere andere Kinder schlossen sich ihnen an und weil man gemeinsam mutiger ist, wurden ihre Streiche immer gewagter, wodurch sie immer wieder beschimpft wurden. Trotz allem liebten Lilia und Orsman ihre Kinder sehr und brachten ihnen eine Menge nützlicher Dinge bei. Miranda lernte von ihrer Mutter das Lautenspiel und von ihrem Vater die Kunst mit dem Langmesser und dem Dolch umzugehen. Dadurch war sie bald in der Lage sich selbst zu verteidigen, was wichtig war, wenn sie so oft alleine mit ihrem Bruder unterwegs war.

Bei einem Überfall auf das Dorf starben beide Eltern und Franis wurde schwer verletzt. Viele der Häuser brannten komplett nieder und alle die versuchten sich gegen die Räuber zu stellen wurden ebenfalls getötet. Miranda selbst kam nicht zu Schaden, weil sie zu diesem Zeitpunkt hinter dem kleinen Hügel war um mit der Laute zu üben. Später machte sie sich große Vorwürfe deswegen und haderte mit den Göttern. Damals war sie gerade 15 und ab diesem Moment weitgehend auf sich allein gestellt. In der ersten Zeit kam sie bei ihrer Tante Miriam unter, bei der sie leben und arbeiten konnte. Doch hatte die Tante selbst drei Kinder um die sie sich kümmern musste und keinen Mann mehr der sie dabei unterstützte. Auch wenn sie Miranda gerne bei sich behalten hätte, konnte sie sich das einfach nicht leisten.
Nach zwei Jahren der Trauer, in welchen Miranda anfing unruhig zu werden packte sie ihre Sachen und machte sich auf den Weg. Einerseits wollte sie Miriam nicht weiter zur Last fallen, andererseits trieb eine innere Unruhe sie hinaus. Wohin sie eigentlich unterwegs ist, ist ihr bis heute nicht klar, dennoch ist sie ständig ruhelos.

Unterwegs traf sie auf einen alten Mann, der ihr Talent im Lautenspiel erkannte. Er war sehr freundlich und lachte immer viel, seine Lieder strahlten meist viel der Lebenslust aus, die er empfand. Die traurigen Lieder die er spielte rührten auch angeblich harte Männer zu Tränen. Seine Stimme hatte einen Klang wie ein Sommerhauch, auch wenn sie ihm hin und wieder brach. Früher so sagte Karim, sei ihm das Singen leichter gefallen. Es wurde erzählt, dass sie wie flüssiger Honig gewesen sei. Er trauerte dieser Zeit jedoch nicht nach sondern genoss auch diesen neuen Abschnitt seines Lebens. Miranda lebte einige Zeit bei ihm und er lehrte sie verschiedene alte Lieder und wie sie eigene dichten konnte. Sie war ihm dankbar, doch bald schon wurde sie wieder unruhig. Es trieb sie fort von Karim und weiter hinaus ins Land. Durch einen Zufall gelangte sie im Alter von 21 Jahren irgendwo unterwegs zu einem kleinen Reichtum.

Sie war gerade auf einer einsamen Landstraße unterwegs und folgte ihr durch grüne Felder. Ihr Ziel lag im Norden wo ihr ein Gehöft bekannt war, an dem Sängerinnen durchaus willkommen geheißen wurden. Es war ein nebelverhangener Tag und sie nahm das Geschehen vor sich erst war, als sie nur noch wenige Meter entfernt war. Ein kleiner Wagenzug rumpelte über die Straße und Männer auf Pferden jagten auf ihn zu. Sie hörte Frauen und Kinder kreischen und auch ein paar entsetzte Rufe von Männern. Zu sehen war nicht viel, da der Nebel alles verschleierte. Das Geschrei wurde noch lauter, als die Räuber die Wagen erreichten. Schnell versteckte Miranda sich zwischen einigen Hecken um nicht gesehen zu werden. Von dort aus verfolgte sie weiter das Geschehen. Die Räuber töteten die Reisenden ohne Gnade zu zeigen und nahmen die Kinder mit sich. Es war ein schrecklicher Anblick, doch allein konnte sie nichts gegen diese Männer ausrichten. Auch die Wagen nahmen sie mit und ließen nur zurück, was sie im Nebel nicht sehen konnten. Es war schrecklich und erinnerte sie an den Überfall auf ihr Dorf.





Als alles vorbei war, wischte sich Miranda die Tränen ab, die ihr unbemerkt aus den Augen getreten waren und ging zu dem Ort des Geschehens hinüber. Zwei Pferde standen in die Seile einer Achse verwickelt in den Hecken und stampften unruhig mit den Hufen. Auf dem Boden verteilt lagen verschiedene Kleidungsstücke und ein Wagen dem die Achse gebrochen war stand im Graben. Sie durchsuchte den Wagen und fand dort einen warmen Wollmantel, einen Ledernen Gürtel, eine Tasche und noch einige Kleinigkeiten die sie mit sich nahm. Darunter auch ein hübsches kleines Messer. Dann versuchte sie die beiden Pferde zu beruhigen, was ihr mit viel Geduld auch gelang. Zwischen den verteilten Gegenständen fand sie auch eine Decke und einen Riemen der lang genug war um ihr als Sattelgurt zu dienen. Nach ein paar Stunden und nachdem sie sich auch noch einen Teil der Wagenplane zurecht geschnitten hatte ritt sie mit den beiden Pferden davon. Für Miranda war das ein unerwarteter Reichtum, auch wenn ihm ein Schreckliches Geschehen zugrunde lag.

Seit diesem Moment kam sie wesentlich schneller voran und sie suchte auch weiter entfernt wohnende Gehöfte, Burgen und dergleichen auf. Schon nach einiger Zeit war sie bei vielen als Sängerin beliebt und gern gesehen. Schon wenn sie am Tor ankam, wurde sie oft erkannt und wenn nicht reichte es häufig schon aus, wenn sie ihren Namen nannte. Gelegentlich wurde sogar nur wegen ihrer Ankunft ein kleines Fest gefeiert. Ihre so fröhliche Art machte jeden dieser Abende zu einem besonderen Erlebnis für alle Anwesenden. Dazu kam noch, dass sie die Lieder mit solcher Hingabe sang, dass es jeder spürte. Hätte sie großen Reichtum erlangen wollen, sie hätte ihn haben können. Mancher Herr bot ihr gar an für immer an seinem Hofe zu leben. Doch nach einigen Tagen zog sie stets fort. Zur Freude anderer Herren, die sie so auch mit ihrem Spiel erfreute.

Allerdings erging es ihr nicht immer und überall gut. Denn sie hatte schon immer ein Geschick in schwierige und gefährliche Situationen zu geraten. Mal ritt sie nichtsahnend auf eine Burg zu die gerade angegriffen wurde. Sogleich sah sie sich zwischen den Fronten wider und hatte große Mühe wieder heraus zu kommen. Ein anderes Mal betrat sie ein Gasthaus und geriet mitten in eine Schlägerei. Nur ihre laute und geübte Stimme brachte sie da heraus. Laut begann sie ein altes Lied über die Torheit der Schläger zu singen. Irritiert ließen diese voneinander ab und sahen sie an. Sie grinste sie breit an und nahm ihre Laute zur Hand. Schon spielte sie ein lustiges Trinklied und der Streit ging im Bestellen des Bieres unter. Manchmal so findet sie selbst, ähnelt die Musik der Magie.

Ein halbes Jahr später lernte einen jungen Mann kennen, der Spielmann war. Er hieß Soran und spielte neben der Flöte auch die Leier. Sie mochte seine Stimme und im Wechselklang mit ihrer entstanden besondere Lieder. Sie waren gute Freunde und kamen sehr gut miteinander aus. Soran war manchmal sehr ernst und zog sich hin und wieder zurück um allein zu sein. Doch akzeptierte Miranda das einfach und stellte keine Fragen. Sie kamen sich sehr nahe, was bei diesen beiden nicht gerade einfach war. Miranda war schon damals sehr misstrauisch und Soran eigentlich eher ein Einzelgänger. Einige Zeit zogen sie gemeinsam durch die Lande. Bis zu jenem Tag, als er unerwartet von einem hohen Herren erschossen wurde, weil er ein angeblich unziemliches Lied gesungen hatte. Nachdem Miranda sich bei einem ihr bekannten Herren in Sicherheit gebracht hatte, ließ sie den Glauben an die Götter völlig hinter sich. Sie konnte einfach nicht an etwas glauben, dass nicht verhindern konnte, dass sie wieder allein war. Die nächsten beiden Jahre verbrachte sie zumeist in kleineren Schänken und nicht mehr an den großen Höfen reicher Herren und Herrinnen.
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Miranda
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